Die Steckrübe

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Heute möchte ich dir gerne eines meiner Lieblingsgemüsesorten – die Steckrübe – vorstellen.

Mein Vater erzählte mir einmal, dass die Steckrübe insbesondere zu Kriegszeiten ein wichtiges Lebensmittel war. Aufgrund dessen wurde es auch lange aus vielen Küchen verbannt. Viele kennen die Steckrübe auch nur als Viehfutter, was ich wirklich schade finde.

Ich bin mit der Steckrübe als Lebensmittel aufgewachsen. Ob als Beilage in einem leckeren Eintopf oder Gulasch, zum Überfüllen mit einer Bratwurst oder Frikadelle oder auch als Schmorpfanne. Ich liebe diese kleine leckere Rübe.

Die Steckrübe wird von September bis Mai geerntet und ist ein preiswertes Gemüse.

Insbesondere in Verbindung mit Thymian oder Majoran erhält die Steckrübe ihren richtigen Pfiff. Sie nimmt den Geschmack der anderen Zutaten an und ist schnell zubereitet. Ich würde den Geschmack als süßlich-herb beschreiben. Bei der Zubereitung benötigt das Gemüse etwas mehr Salz. Das sollte jeder für sich einmal ausprobieren. Roh sollte die Steckrübe nicht verzehrt werden.

Sie wird geschält, ähnlich wie ein Kohlrabi und hat eine weißlich-gelbe Farbe.

Die Nährwerte pro 100 g im Überblick:

  • 38 g kcal
  • 0,2 g Fett
  • 9 g Kohlenhydrate
  • 1,1 g Eiweiß

Die Steckrübe wird aufgrund ihres niedrigen Fettgehaltes und hohen Wassergehaltes bei einer kalorienbewussten und gesunden Ernährungsweise empfohlen.

Das Gemüse sollte im Gemüsefach des Kühlschranks oder an einem dunklen kühlen Ort aufbewahrt werden. Je kleiner die Rübe ist, desto besser ist der Geschmack.

Die Saison hat gerade begonnen, so dass du dich auf eine Menge Rezepte freuen kannst.

Hier findest du ein leckeres Rezept für einen Rindergulasch mit Steckrüben.

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